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Potsdam/Potsdam-Mittelmark – Ort der Innovation

Potsdam/Potsdam-Mittelmark ist der dynamische Gesundheitsstandort der Zukunft. Von Telemedizin über LifeScience und eHealth hin zu Orthopädietechnik: Dank bester Rahmenbedingungen entstehen im Gesundheitscluster Potsdam/Potsdam-Mittelmark aufsehenerregende neue Medizinprodukte.

Der Gesundheitsstandort Potsdam/Potsdam-Mittelmark

Die Region Potsdam/Potsdam-Mittelmark (PPM) hat sich durch die Ansiedlung wissenschaftlicher Institutionen und Neugründungen von eHealth- und Life-Science-Unternehmen zu einem dynamischen Standort für das Cluster Gesundheitswirtschaft entwickelt.

Sie verfügt über eine optimale Konzentration exzellenter Forschungseinrichtungen, hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten im universitären und betrieblichen Umfeld, ein dichtes Netz international erfolgreicher und dynamischer Unternehmen sowie eine Kliniklandschaft mit einem differenzierten Leistungsangebot. Mit ihren Technologieparks und Netzwerken der Biotechnologie und Medizintechnik ist die Region ein attraktiver Standort für die Niederlassung neuer Unternehmungen.

Gezielte Förderung, kurze Wege zur Wirtschaftsförderung und der kommunalen Verwaltung  sowie die unmittelbare Nachbarschaft zu Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Kliniken bieten Innovationen den perfekten Nährboden. 

Berlin-Brandenburg ist deutschlandweit die Region mit der höchsten Dichte an universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen – und durch eine gezielte Innovationsförderung finden wissenschaftliche Erkenntnisse rasch Eingang in die Praxis. Wie zukunftsträchtig ein Standort ist, entscheidet letztendlich aber auch der Faktor Lebensqualität. Auch hier ist unsere Region hier bestens aufgestellt.

Stefan Frerichs

Bereichsleiter Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsförderung Potsdam

Finanzierung und Förderung

In Potsdam und Potsdam-Mittelmark können kleine Unternehmen Investitionsvorhaben mit bis zu 35 % im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bezuschussen lassen. Mehr zu den attraktiven Förderbedingungen in Potsdam/Potsdam-Mittelmark erfahren Sie hier.

Zahlen und Fakten

  • 6000

    Quadratmeter Fläche für Büro- und Laborräume gibt es im Technologiezentrum Teltow

     

     

  • 30+

    Gewerbegebiete in verkehrsgünstiger Lage besitzt Potsdam/Potsdam-Mittelmark

     

  • 7000

    Quadratmeter Labor- und Büroräume werden im Technologiezentrum Teltow vermietet.

     

     

  • 10

    Hektar Fläche stehen technologie- und forschungsorientierten Unternehmen seit Ende 2018 im Wissenschaftspark Golm zur Verfügung.

     

Der Potsdam Science Park

Auf mehr als 60 ha Fläche bietet der Potsdam Science Park Büro- und Laborräume sowie Ansiedlungsflächen speziell für Unternehmen und Gründer:innen aus den Bereichen Life Sciences, Biotechnologie, Physik, Optik, Photonik und Materialwissenschaften. Die Unternehmen am Standort arbeiten Seite an Seite mit Instituten der internationalen Spitzenforschung und bringen neueste Forschungsergebnisse direkt in die Anwendung.

Mehr zum Science Park
„Gründer:innen treffen hier auf eine Community, die ihnen hilft, besser und schneller zu wachsen.“

Agnes von Matuschka

Geschäftsführerin des Standortmanagements Golm im Potsdam Science Park

"Wir müssen teilweise Firmen wegschicken"

Agnes von Matuschka ist die Geschäftsführerin des Standortmanagements Golm im Potsdam Science Park. Sie spricht sie über das Erfolgsrezept des Potsdam Science Park und ihre Pläne für die kommenden Jahre.

Hier gehts zum Interview

SEE:LAB

Technologiezentrum Teltow errichtet Kompetenzzentrum für Biomaterialien

Die Technologie- und Gründerzentrum Potsdam-Mittelmark GmbH (TGZ PM) betreibt als Unternehmen des Landkreises drei Technologie- und Gründerzentren: Das TGZ PM in Teltow, das GO:IN in Potsdam-Golm und seit dem 29. September 2022 auch das SEE:LAB in Teltow-Seehof.

2.000 m² für Biotechnologie-Unternehmen


Das SEE:LAB befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Institut für Aktive Polymere des Helmholtz-Zentrums Hereon und bietet auf 2.000 m² Büro- und Laborräume für technologieorientierte Unternehmen, insbesondere auf den Gebieten Biomaterialien, Biochemie, Chemie, Werkstofftechnik und physikalische Technik. Die Laborflächen können zum Teil mit Laboreinrichtungen angemietet werden. Damit schafft das SEE:LAB optimale Startbedingungen für Gründer:innen, die zum Teil aus den umliegenden Forschungseinrichtungen kommen.

Das SEE:LAB wurde aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ – GRW-Infrastruktur errichtet; die Eigenmittel stellt der Landkreis zur Verfügung.

Das GO:IN als Vorbild


Vorbild für das SEE:LAB war das Golm Innovationszentrum GO:IN in Potsdam-Golm, das vom TGZ ab 2004 errichtet wurde und seither gemeinsam mit einer Partnergesellschaft der Landeshauptstadt Potsdam erfolgreich betrieben wird.

 

Auch das neue Zentrum soll Existenzgründer*innen aus der Wissenschaft sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit geben, sich im Umfeld renommierter wissenschaftlicher Institute anzusiedeln.

Vernetzung fördern, Innovation schaffen


Ziel ist primär die Vernetzung von Industrie und Wissenschaft und damit die Stärkung der Innovationskraft der Unternehmen. Dabei geht es unter anderem um Biomaterialien für die regenerative Medizin und die Diagnostik. Durch die räumliche Nähe werden auch Synergieeffekte hinsichtlich der Entwicklung neuer, junger, technologieorientierter Start-ups und Unternehmen erwartet.

 

Bei der Eröffnung des SEE:LAB versicherte Dr. sc. nat. Manfred Gossen, Kommissarischer Leiter des Instituts für Aktive Polymere des Helmholtz-Zentrums Hereon, den SEE:LAB-Mieter:innen die Offenheit des Helmholtz-Instituts für eine enge Zusammenarbeit.

 

Künftig soll das SEE:LAB einen Beitrag dazu leisten, dass der Transfer zwischen Forschung und Wirtschaft stärker ausgebaut wird und hochqualifizierte Arbeitsplätze im wissenschaftlichen Umfeld entstehen. Die Infrastruktur zur Ansiedlung weiterer Unternehmen sowie optimale Startbedingungen sind jetzt schon da – beste Voraussetzungen, um Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in innovative Produkte zu überführen.


Vermietung, Standortentwicklung und Bauinvestition:
E-Mail: goetz.v.arnim [at] tgz [dot] pm

Warum ist das SEE:LAB insbesondere für Startups interessant?


Das SEE:LAB ist eine der wenigen Immobilien auf dem Markt, in denen neugegründete kleine und mittlere Unternehmen kleinteilig multivalent nutzbare Labore mit entsprechenden Büroräumen anmieten können. Wir als TGZ PM, eine Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises PM, können zudem unsere Mieter bei dem Aufbau ihres Unternehmens unterstützen, z. B. indem wir sie mit weiteren wichtigen Geschäftspartnern oder Institutionen vernetzen.

George Geveke, Geschäftsführer der TGZ

Wo sehen Sie das Kompetenzzentrum „SEE:LAB“ in 2030?


Bis 2030 wird das SEE:LAB die erste Generation an Unternehmen hervorbringen, die das Zentrum verlassen und in der Region Potsdam-Mittelmark angesiedelt werden. Damit soll das Kompetenzzentrum als Katalysator für neue Unternehmen aus dem Bereich der Biomaterialien, der Gesundheitstechnik und Soft-Robotik fungieren.

Geplant ist ein enger Austausch zwischen den Unternehmen im SEE:LAB und dem ansässigem Forschungsinstitut für Hereon (Helmholtz-Zentrum). Gibt es schon konkrete Projektideen?

Die Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Aktive Polymere des Helmholtz-Zentrums Hereon, das sich in direkter Nachbarschaft zum Kompetenzzentrum SEE:LAB befindet, ist hervorragend. Die räumliche Nähe lässt interessante Synergieeffekte hinsichtlich der Entwicklung junger, technologieorientierter Unternehmen, insbesondere auf den Gebieten Biomaterialien, Biochemie, Chemie, Werkstofftechnik und physikalische Technik, erwarten.

Finanzierung und Fördermittel

Exzellente Beratung und vielfältige Förderangebote zeichnen die Region aus
Erste Anlaufstelle für Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung sind die Wirtschaftsförderungen Potsdam und Potsdam-Mittelmark. Sie bieten individuelle Unterstützung, um das richtige Angebot und spezifische Ansprechpartner*innen zu ermitteln sowie Kontakte herzustellen. Relevante Partner*innen bei der Finanzierung sind insbesondere die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB; siehe oben), die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) und die Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg (BB).

Über die Fördermittelprogramme der ILB können vielfältige Investitionsziele abgedeckt werden. Hierzu gehören Gründungvorhaben, Ausweitung von Betriebsmitteln und Investitionen, die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen, Markterschließung, Messeteilnahmen oder auch Beratungsleistungen. Hervorzuheben sind unter anderem für kleine Unternehmen die Bezuschussung von Investitionsvorhaben mit bis zu 35 % im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ oder für wachstums- und innovationsorientierte Unternehmen die Kapitalbeteiligungsgesellschaften der ILB und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg (MBG). Darüber hinaus sind alle Finanzierungspartner*innen bundesweit exzellent mit Venture Capital- und Private Equity-Partnern vernetzt.

Spin-Offs & Transfer

Unsere Transferstellen begleiten Sie von der Forschung und Entwicklung in den Markt


In Potsdam/Potsdam-Mittelmark funktioniert der Transfer von der Wissenschaft in die Praxis- was nicht zuletzt an den gut vernetzten Transferstellen liegt. Alle Potsdamer Hochschulen verfügen über einen solchen Service:

Transferstelle der FH Potsdam

Transfer an der Filmuniversität Babelsberg

Potsdam-Transfer (Universität Potsdam)

Der Transferservice der Universität Potsdam wurde bereits Anfang der Neunziger Jahre eingerichtet. Erfahrene Mitarbeiter prüfen Erfindungs- und Patentanmeldungen und initiieren die Überführung erfolgsversprechender Forschungsergebnisse in Marktanwendungen. Potsdam Transfer bietet Unterstützung bei der Gründung und bei der Kooperation mit Unternehmen, der Prüfung der Patentfähigkeit sowie bei der Vermarktung der Forschungsergebnisse auf Messen.

Der Patentservice umfasst die erste Beratung, ob sich eine Patentanmeldung lohnt, und bei Eignung die Verwertung und Vermarktung der Forschungsergebnisse. Ferner werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen der Universität Potsdam und kleinen und mittleren Unternehmen der Region ins Leben gerufen, deren Umsetzung bei der gemeinnützigen UP Transfer Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH liegt. UP Transfer unterhält darüber hinaus eigene Forschungsgruppen, die regionale Unternehmen in ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit unterstützen. Unternehmen können hier punktuell Forschungsarbeiten in Auftrag geben und müssen keine eigenen Großinvestitionen leisten. Neben verschiedenen weiteren Dienstleistungen wie Tagungen oder Controlling, bietet die Tochtergesellschaft der Universität Potsdam darüber hinaus MBA-Programme speziell für Fachkräfte in den Bereichen Medizintechnik und Biotechnologie an – ein Angebot, von dem es deutschlandweit nur wenige gibt.