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In historischen Fußstapfen: Die RECURA Kliniken GmbH in Beelitz-Heilstätten

Die familiengeführte Krankenhausgruppe RECURA Kliniken GmbH hat ihren Sitz an einem besonderen Ort in der Mittelmark: Im geschichtsträchtigen Beelitz-Heilstätten. Nach der Wende noch vom Verfall bedroht, findet man heute in den denkmalgeschützten Gebäuden der ehemaligen Lungenheilanstalt modernste Spitzenmedizin und ein fortschrittliches Arbeitgeberverständnis.

Ein großzügig angelegter Park, alte ehrwürdige Gemäuer mit Fachwerkelementen, verzierten Zinnen und Kupfertürmen: Die RECURA Kliniken GmbH hat ihren Sitz in einem der 1996 sanierten Gebäude der Beelitzer Heilstätten. Der restliche Teil des 200 Hektar großen Geländes war in den vergangenen Jahren dem Verfall ausgesetzt und hat sich zu einem der „geheimen Orte“ im Umland Berlins etabliert, der auf Geschichtsfans, Hobby-Fotografen und Geisterjäger eine große Anziehung ausübt. Und auch der Geschäftsführer der Kliniken Beelitz GmbH, Enrico Ukrow, freut sich jeden Morgen aufs Neue über den „morbiden Charme“ dieses besonderen Ortes. Mit den Kliniken Beelitz GmbH leitet er eine der besten deutschen Parkinsonkliniken, eine neurologische Rehabilitationsklinik und ein Fachkrankenhaus für neurologische Frührehabilitation – und kann einige Erfolge verzeichnen: „Es geht darum, den Standort voranzubringen und weiter zu etablieren. Wir haben in den letzten Jahren die Bettenkapazitäten deutlich ausgeweitet und einen entsprechenden Personalstand aufgebaut. Darüber hinaus ergänzen wir die Kliniken sukzessive um ambulante Angebote." Ein klares Bekenntnis für den Standort und die Region.

Enrico Ukrow, Geschäftsführer der Kliniken Beelitz GmbH.

Selten sind Geschichte und Zukunft so eng miteinander verbunden wie an diesem Ort: Von 1898 bis 1930 errichtete die Rentenversicherungsanstalt hier die größte Lungenheilanstalt Deutschlands. Sogar die „Heilstätter Alpen“ wurden geschaffen – eine aus dem Erdaushub der Baustellen modellierte, künstliche Hügellandschaft. Die angrenzenden Nadelwälder sorgten für die gute Luft und verhalfen den Tuberkulose-Kranken aus der Hauptstadt zu neuen Kräften.


In den beiden Weltkriegen dienten die Heilstätten als Lazarett für verletzte Soldaten. So wurde etwa im Ersten Weltkrieg auch der Gefreite Adolf Hitler wegen eines Granatsplitters im Oberschenkel hier behandelt. Nach dem Mauerfall verschanzte sich Erich Honecker hier, bis er nach Moskau ausgeflogen wurde. Und nachdem die Sowjets 1994 abzogen, verfiel das Gelände zunehmend – bis sich 1996 schließlich die RECURA Kliniken GmbH der Herausforderung annahm, aus der denkmalgeschützten ehemaligen Lungenklinik ein modernes neurologisches Krankenhaus zu errichten. In den darauffolgenden Jahren ließ die familiengeführte Gruppe auch einige Lazarettbauten renovieren und schuf aus den maroden Bauten einen hochmodernen Klinikkomplex. Heute haben hier neben den Reha-Kliniken und der Parkinsonklinik auch der mobile Pflegedienst der Gruppe, die COMCURA GmbH unter Leitung von Michael Mathias, und die Geschäftsleitung der RECURA-Gesellschaft ihren Sitz.


Spitzenmedizin – damals wie heute


Anfang des 20. Jahrhunderts war es die Lungenheilkunde, heute ist es die Parkinsonmedizin, die diesem Gesundheitsstandort überregionalen Glanz verschafft: Das Neurologische Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen/Parkinson unter der Leitung von Prof. Dr. Ebersbach wurde zum wiederholten Male zur TOP-Klinik für die Behandlung von Parkinson gekürt. Die Patienten bestätigen das Ergebnis des Focus-Krankenhaus-Rankings und geben der Klinik auch in Online-Portalen gute Noten.


Nah dran an den Mitarbeitern


Aktuellstes Expertenwissen und höchste Qualität: Das gilt für die Neurologie ebenso wie für die Pflege. „Ein ganz wichtiger Punkt“ für Michael Mathias, Geschäftsführer des zur Gruppe gehörenden mobilen Intensivpflegedienstes COMCURA GmbH. „Als ich mich für die Stelle als Geschäftsführer entschieden habe, war für mich ausschlaggebend, dass es sich um ein familiengeführtes Unternehmen handelt, wo langfristiger Erfolg zählt und nicht mit Eurozeichen in den Augen agiert wird“. Mathias weiß, wovon er spricht. Er ist selbst gelernter Pfleger und kennt die Herausforderungen der Branche. Und als engagierter Chef nimmt er noch selbst an intensivspezifischen Weiterbildungen für Pfleger teil. Einerseits will er die Arbeit seiner Mitarbeiter besser verstehen, und andererseits will er sich stets mit den aktuellen Standards vertraut machen.

Transparenz und Nähe zu den Mitarbeitern haben einen hohen Stellenwert innerhalb der RECURA-Unternehmen. Für die Kliniken Beelitz GmbH und ihren Geschäftsführer Enrico Ukrow heißt das: Er hält eine monatliche Sprechstunde ab, in der Mitarbeiter ihre Wünsche und Probleme loswerden können. 

„Hier gibt es immer eine hohe Transparenz, sodass man immer weiß, wo es hingeht“, bestätigt Nico Kleine-Knefelkamp, der als medizinischer Referent von Ukrow arbeitet und – auch er ein Beispiel für die Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen – 1999 als Krankenpfleger anfing. Dabei hatte er eigentlich nicht die Absicht, nach Beelitz zu gehen. Warum er heute immer noch da ist? Weil er das Gefühl hatte, dass man sich einbringen kann: „Die Freiräume sind vorhanden. In allen Berufsgruppen. Man kann sich engagieren und wenn man’s richtig rüberbringt, werden Vorschläge umgesetzt, die man aufgeworfen hat“.


Um die Entwicklung der Mitarbeiter zu fördern, befindet sich am Standort Beelitz auch die Akademie für Sozial- und Gesundheitsberufe als Teil des RECURA-Verbandes. Die Mitarbeiter profitieren sehr von der engen Vernetzung innerhalb der Klinik-Gruppe: Wenn eine Pflegehilfskraft in der einen Klinik das Potential zur Fachkraft hat, in diesem Haus aber aktuell kein Bedarf ist, schließen sich die jeweiligen Geschäftsführer kurz und die Person kann die Klinik wechseln – und erhält die entsprechende Weiterbildung in der konzerneigenen Krankenpflegeschule. Ein nahezu autarkes System sowie ein gutes Miteinander der verschiedenen Einrichtungen. „Es gibt einen sehr engen Kontakt zur Konzerngeschäftsleitung und zur Gesellschafterfamilie, mit der wir uns regelmäßig zu aktuellen Themen austauschen. Das gleiche möchten wir auch unseren Mitarbeitern vermitteln: ‚Komm zu mir, wenn du etwas brauchst, mit mir kannst du offen reden.‘“, beschreibt Herr Mathias die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe.


Mehr für den Standort – Mehr Zukunft


Intensive Zusammenarbeit gibt es nicht nur unter den verschiedenen RECURA-Einrichtungen, sondern auch mit Akteuren aus dem unmittelbaren Umfeld. Der neben der Bundeswehr wichtigste Arbeitgeber in Beelitz verfolgt einen nachhaltigen, regionalen Ansatz: So kocht etwa die hauseigene Servicegesellschaft direkt in Beelitz-Heilstätten für die Kliniken am Standort und die Häuser der RECURA in Sachsen gleich mit. Für Instandhaltungsmaßnahmen werden vor allem regional ansässige Firmen beschäftigt. So wird der „Euro innerhalb der Region weitergegeben“, wie Enrico Ukrow es ausdrückt. Dadurch wird wirksam in den Standort investiert. Allein in den Kliniken Beelitz sind in den letzten Jahren rund 140 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Und hinter dem Klinikausbau steckt eine Investition von knapp 9 Mio. Euro – in einen historischen Standort, der sich gerade zu neuer Größe aufschwingt. Nicht nur die RECURA wächst, auch dem Rest der Beelitzer Heilstätten wird allmählich neues Leben eingehaucht. Ein Teil der Gebäude ist bereits in Kreativ- und Wohnräume umgebaut und das verwunschenen Gelände der Beelitz-Heilstätten kann man nun auch von oben aus den Baumwipfeln bewundern: Mit dem Baumkronenpfad hat Beelitz eine weitere Attraktion gewonnen. „Da kommt gerade jede Menge Schwung rein. Was in den 90ern bereits angedacht war, wird jetzt in die Tat umgesetzt“, erklärt auch Ukrow und freut sich auf die Zukunft des Ortes. Die alte Größe des Standorts findet langsam aber sicher zu neuem Glanz.

  • „Es liegt mir sehr am Herzen, unser Unternehmen mit seinen drei Kliniken

    gemeinsam mit seinen hochspezialisierten medizinischen, pflegerischen

    und therapeutischen Mitarbeitern weiterzuentwickeln. Ich freue mich

    sehr, mit meiner neuen Tätigkeit Teil eines etablierten Fachklinikbetriebes

    hier am traditionsreichen Gesundheitsstandort zu sein.“

    Enrico Ukrow

    Geschäftsführer der Kliniken Beelitz GmbH

  • „Was die Region für mich ausmacht? Die Landschaft und ihre Geschichte. Sich mit der Geschichte hier zu beschäftigen, ist unglaublich interessant. Da bekommt man gleich eine ganz andere Beziehung zu den Gebäuden.“

    Michael Mathias

    Geschäftsführer der COMCURA GmbH

Das sagen die Mitarbeiter:innen

Simone Kuck, Altenpflegerin

Simone Kuck kam als Service-Kraft zu den Kliniken Beelitz. Als man sie fragte, ob sie sich auch vorstellen könne, als Krankenpflegerin im Reha-Bereich zu arbeiten, zögerte sie zunächst. Heute kann sie sich nicht mehr vorstellen, eine andere Arbeit zu machen:

„Der Beruf gefällt mir so, weil man schnelle Erfolge an den Patienten sieht. Wir bekommen Patienten, die von einer Sekunde auf die andere im Rollstuhl sitzen. In der Zeit, die sie bei uns sind, sieht man dann, welche Fortschritte sie machen. Da bekommt man freilich viel Dankbarkeit zurück. Außerdem hat man ganz verschiedene Patienten – vom Teenager bis zum 80-Jährigen ist alles dabei. Und auch die Krankheitsgeschichten, also wie jemand zu seiner Querschnittslähmung gekommen ist, sind sehr unterschiedlich. Wichtig finde ich dabei, dass man ständig Neues lernt. Die Krankenpflege ist sehr schnelllebig. Was vor zwei Jahren noch top war, ist heute schon wieder veraltet.“

Nicole Ehle, Pflegedienstleiterin der COMCURA GmbH

„Mir war die Arbeit mit kranken Menschen schon immer wichtig. Und der ambulante Bereich war für mich der Bereich, der die ganzheitliche Pflege besser abdeckt. Mein Ziel ist es, Potenziale aufzudecken. Es geht darum, den Leuten wieder mehr Lebensqualität zu geben. Das bedeutet z.B., dass sie wieder ohne Beatmungsgerät auskommen können.“

Nico Kleine-Knefelkamp, medizinischer Referent der Geschäftsführung:

„Ich habe hier 1999 als Pfleger angefangen und mir eigentlich eine 5-Jahres-Grenze gesetzt. Die habe ich ja nun nicht eingehalten. Einer der Gründe war, dass es damals wie heute auf den Stationen sehr junge Teams gibt. Mit das schönste war aber, dass ich das Wachstum von den Kliniken Beelitz GmbH und parallel auch der RECURA-Gruppe insgesamt mitgestalten und miterleben konnte. Und wenn man sich mit seinem Arbeitgeber identifiziert, dann hat man auch das Gefühl, dass man selbst seinen Teil dazu beigetragen hat.“

„Unsere Mitarbeiter:innen sind die Säulen unserer Einrichtungen“

In der Unternehmensphilosophie der RECURA Kliniken GmbH heißt es: „Unsere Mitarbeiter sind die Säulen unserer Einrichtungen“. Dazu gehören: Wertschätzung, flache Hierarchien, Work-Life-Balance, Weiterbildungen und hohe Ansprüche an Transparenz und die frühe Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse. Außerdem dürfen „finanzielle Interessen nicht die Oberhand über die Ideale der Hilfe, der Linderung und der Heilung erlangen“.

Michael Mathias, der Geschäftsführer der COMCURA GmbH, ist selbst gelernter Pfleger, kennt die Engpässe dieses Berufes und weiß ein solches Leitbild daher sehr zu schätzen, denn: „Man kennt ja so einiges aus der Branche“. Wie dieses Leitbild im Unternehmen gelebt wird, erfahren Sie oben in unserer Geschichte.

Alle Leitgedanken können hier nachgelesen werde.

Aus dem Unternehmen

RECURA Kliniken auf Platz 1 der beliebtesten Ausbildungsplätze

Die RECURA Kliniken belegen 2018 Platz 1 unter den beliebtesten Ausbildungsplätzen in Deutschland. Laut aktueller Studie von FOCUS MONEY bietet das Unternehmen in der Kategorie „Krankenhäuser“ an seinen drei Ausbildungsstandorten in Berlin, Brandenburg und Sachsen beste Bedingungen für den beruflichen Nachwuchs der Gesundheitsbranche. Die Auszubildenden profitieren in den Kliniken von einer eng verzahnten Abstimmung zwischen Theorie und Praxis, der intensiven Betreuung durch Praxisanleiter und Sozialarbeiter sowie von der kontinuierlichen Einbindung in den Arbeitsalltag.

Derzeit werden in den RECURA Kliniken insgesamt 585 Auszubildende in 16 verschiedenen Berufen auf die Arbeit in der Gesundheitsbranche vorbereitet. 96 Prozent der zukünftigen Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Sozialassistenten (u. w.) schließen ihre Ausbildung in den RECURA Kliniken erfolgreich ab, von denen 95 Prozent nach Abschluss der Ausbildung vom RECURA Kliniken Verbund übernommen werden. 

Zur gesamten Pressemitteilung

Reha Kliniken in Focus Top-Liste

Bereits seit über 20 Jahren werden in Deutschland Arzt- und Krankenhausinformationen für den größten deutschen Qualitätsvergleich für Krankenhäuser, Fachkliniken und Rehakliniken zusammengetragen. Die Ergebnisse des Rechercheinstituts MINQ werden in Kooperation mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS publiziert. Die Geriatrische Rehabilitationsklinik in Radeburg im Verbund der RECURA Kliniken GmbH schaffte direkt den Sprung in die FOCUS TOP-Liste.

Zur Meldung

Besonderheiten und Fakten

  • 15

    Verschiedene Einrichtungen

    gehören zur RECURA-Gruppe. Davon befinden sich 7 in Brandenburg, 3 in Berlin und 5 in Sachsen.

  • 2000

    Mitarbeiter:innen

    sind in allen Unternehmen der RECURA GmbH beschäftigt.

  • 13000

    Patient:innen

    wurden 2018 stationär in den verschiedenen Häusern der Gruppe behandelt.

  • 40000

    Behandlungen

    wurden ambulant durchgeführt (2018).